Aktionen

Reisepass-Quartett

Die alltägliche Visavergabepraxis einen grenzwertigen Spielcharakter. Daher haben wir uns dazu entschlossen das „Spiel mit den Pässen“ in ein beliebtes Kartenspiel zu verpacken. Hier geht’s zur Aktion.

Vorderseite Spielkarte Deutschland

 

visaexperiences.org

Diese Plattform ist entstanden, damit Menschen von überall auf der Welt ihre Erfahrungen mit der Visavergabe und europäischen Botschaften veröffentlichen und teilen können. Durch die Veröffentlichung von Erfahrungsgeschichten kann einerseits ein Austausch stattfinden, andererseits machen wir Diskriminierung publik und können so öffentlichen Druck ausüben.

Da es jedem/r freisteht, wie viel und welche Erfahrungen geteilt werden, können die Darstellungen sehr unterschiedlich sein. Wir veröffentlichen die Erfahrungsgeschichten jeweils in Originalsprache wie auch in deutscher Übersetzung, dabei finden keine redaktionellen Eingriffe statt.

Gerne darf eine Geschichte auch in audio-visueller Umsetzung erzählt werden. Bei allen Veröffentlichungen bleiben die Namen auf Wunsch der Beiteiligten selbstverständlich anonym.

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„Die Macht des Visums: Ein Film der Kampagne VisaWie?“

Visapolitik und Visaverfahren sind sehr komplexe Angelegenheiten, die nur schwer verständlich sind. Der 10-minütige Kampagnenfilm veranschaulicht, wie deutsche und europäische Visapolitik funktioniert und übt zugleich humoristisch Kritik an dieser.

Drehstart war im November 2014 ehe er dann am 18. Mai 2015 auf verschiedenen sozialen Netzwerken online erschien. Gedreht wurde an unterschiedlichen Orten in Karlsruhe, Dortmund, am Frankfurter Flughafen und im Westafrikanischen Bénin.

Seitdem ist das Kampagnenfilmteam in unterschiedlichen Orten Deutschlands unterwegs um den Kurzfilm zu präsentieren und auf die Problematik aufmerksam zu machen.            Zudem zeigten bereits drei Fernsehsender „Die Macht des Visums“.

Am 21. November 2015 wurde bekannt gegeben, dass der Kampagnenfilm durch ein Online-Voting den 3. Platz beim Publikumspreis der Landesanstalt für Medien NRW erreicht hat.

Den Kampagnenfilm gibt es seit Sommer 2015 auch in der Originalversion OV mit spanischen, französischen und englischen Untertiteln und kann nach Absprache auch in Bereichen der Bildungsarbeit oder als Kurzfilm im Kino gezeigt werden.

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Bildungsarbeit

Um langfristig Veränderungen in der Wahrnehmung globaler Ungerechtigkeiten zu bewirken, ist es notwendig Themen, die die Visavergabepraxis und Bewegungsfreiheit betreffen, verstärkt in Bildungsprogramme zu integrieren. Daher verfolgen wir das Ziel neue Bildungskonzepte und Materialien rund um diese Themen zu gestalten und weiterzuentwickeln. Diese werden auf Anfrage gerne weitergegeben.
Außerdem sind wir mit unseren Workshops immer wieder auf verschiedenen Veranstaltungen vertreten, wie die internationalen Wochen gegen Rassismus, Vor- und Nachbereitungsseminare von Freiwilligen oder Projekttage an Schulen, um nur einige wenige zu nennen.
Bei Anfragen für Bildungsveranstaltungen zum Thema Visapolitik und Visaverfahren wendet euch an info (at) visawie.org.

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politische Arbeit bei der EU

Ein wichtiger Teil unserer Arbeit besteht darin Gesetzgebungsverfahren, die die Visapolitik betreffen zu verfolgen. Deshalb müssen wir unsere Arbeit auch an PolitikerInnen richten, das Gespräch mit Ihnen suchen und das Gesetzgebungsverfahren kritisch begleiten. Aktuell geschieht das im wesentlich auf EU-Ebene.

Erst vor kurzem wurden die Verhandlungen zur Richtlinie 2013/0081 COD abgeschlossen. Leider mit einem für uns enttäuschendem Ergebnis. Warum wir die verhandelten Ergebnisse enttäuschend finden erklären wir hier. Während die Richtlinie verhandelt wurde haben wir uns mit einem offenen Brief an ParlamentarierInnen gewendet uns sie aufgefordert, sich gegen ein diskriminierendes Visaverfahren stark zu machen.

Im Moment wird der Visakodex in der EU verhandelt. Auch hier mischen wir uns ein und informieren die Öffentlichkeit über die verhandelten Inhalte. In einem Brief haben wir ParlamentarierInnen aufgefordert, sich in den Verhandlungen für ein offenes Europa einzusetzen.

 

Infodatenbank und Statistiken

Ein wichtiger Aspekt unserer Kampagnenarbeit ist das Sammeln, Organisieren und Auswerten von Daten, um unsere Aussagen zu belegen und den Hintergrund unserer Forderungen zu erklären. Es gibt beispielsweise Statistiken darüber, aus welchen Ländern wie viele Visaanträge an Deutschland gestellt und wie viele davon abgelehnt werden. Diese Zahlen lassen auf ein strukturell rassistisches und etabliertes Visavergabesystem schließen.

Das Migazin und die Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb) stellen der Öffentlichkeit bereits wichtige Informationen und Statistiken zur Verfügung.

In Diskussionen zum Thema Visapolitik und Visaverfahren werden wir häufig mit immer wiederkehrenden Vorurteilen konfrontiert. Diese Vorurteile wollen wir sammeln und mit Fakten und Argumenten widerlegen.

 

Postkarten

Zusammen mit der Illustratorin Christina Röckl haben wir Postkarten erstellt. Ihr könnt sie bestellen unter: info@visawie.org


Einige der verfügbaren Postkarten: